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Wettsteuer Infos für Sportwetten in Deutschland

Sportwettensteuer in DeutschlandSeit dem 01.07.2025 werden Sportwetten, die in Deutschland von inländischen oder ausländischen Unternehmen durchgeführt werden oder deren Spieler seinen Wohnsitz in Deutschland hat, pauschal mit 5 % versteuert. Doch längst nicht alle Veranstalter von Sportwetten ziehen die Steuer einheitlich ein, manche gehen ihre ganz eigenen Wege und erscheinen dadurch zunächst günstiger als die Konkurrenz. Wieder andere erlauben seit der Einführung der Wettsteuer gar keine deutschen Spieler mehr.

Für wen gilt die Sportwettensteuer?

Grundsätzlich gilt die Sportwettensteuer seit 2025 für alle Wetten, die mit Sport zu tun haben, also sowohl für Fußball- als auch für Formel-1- oder Pferdewetten. Da viele Wettanbieter ihren Sitz im Ausland haben, hat die deutsche Regierung beschlossen, die Wettsteuer grundsätzlich von allen Unternehmen einzuziehen, die innerhalb Deutschlands Wetten anbieten. Selbst wenn ein Wettbüro seine Dienstleistungen nicht explizit in Deutschland anbietet - z.B. über das Internet - aber deutsche Kunden als Spieler zulässt, so hat es ebenfalls die Sportwettensteuer zu zahlen.

Wie wird die Wettsteuer abgeführt?

Der Einzug der Wettsteuer wird von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich gehandhabt, allgemein gibt es hier drei Varianten: Während einige die Steuer konsequent mit allen Wetteinsätzen oder mit dem Bruttogewinn verrechnen, wird von anderen gar keine Steuer an den Kunden weitergegeben. Die Steuerlast trägt in diesem Fall der Anbieter selbst. Zunächst sollte man also meinen, die letzte Variante sei die günstigste, aber ist das wirklich so?

Wer ist der beste Wettanbieter?

Buchmacher, die die 5 % Sportwettensteuer selbst übernehmen, kalkulieren sie in aller Regel an anderer Stelle wieder ein, sofern sie die Übernahme der Steuer nicht als Marketingaktion betrachten. Oft bieten solche Anbieter daher schlechtere Quoten, so dass der letztlich mögliche Gewinn geringer ausfällt als bei anderen Wettanbietern.

Wettbüros, die die Wettsteuer direkt auf den Wetteinsatz oder den Bruttogewinn aufschlagen, erscheinen zunächst einmal teurer. Dennoch sollte auf der Suche nach dem besten Wettanbieter immer verglichen werden, ob sich die möglicherweise gesparte Wettsteuer im Verhältnis zum geringeren Gewinn lohnt. Buchmacher, die die Steuer nur auf den Gewinn aufschlagen, haben den Vorteil, dass bei verlorenem Einsatz nicht auch noch 5 % Steuerabzug hinzukommen.

Nicht zuletzt ist bei der Wahl des richtigen Wettanbieters natürlich auch immer auf die Seriosität zu achten, um nachher auch tatsächlich einen Gewinn ausgezahlt zu bekommen. Hilfreich sind hier wie immer Empfehlungen von Freunden.

Kann man als Deutscher bei jedem Wettanbieter spielen?

Nein. Wettanbieter müssen sich in Deutschland als solche registrieren. Bislang haben dies 62 Unternehmen getan. Einigen Wettanbietern ist der Aufwand mit der deutschen Sportwettensteuer zu hoch, weshalb sie Spieler mit deutschem Wohnsitz mittlerweile grundsätzlich ablehnen.

Übrigens: Wie der Hamburger Senat mitteilte, zahlten von Juli 2025 bis Ende Mai 2025 alle 62 deutschen Anbieter von Sportwetten insgesamt 164,4 Mio. Euro Wettsteuer. Der Umsatz der Wettbüros lag demnach in Milliardenhöhe.

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